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Heizölpreise-Trend: Heizölpreise heute mit starkem Preisanstieg (21.09.2017)

Brentölpreis steigt über 56 USD/Barrel - Euro nach Fed-Entscheidung schwach - Heizölpreise steigend erwartet

Heizölpreise: Der bundesdurchschnittliche Heizölpreis für Heizöl der Sorte Standardqualität bezogen auf eine Abnahmemenge von 3.000 Litern (entspricht einem Energieinhalt von 30.240 kWh) hat sich am Mittwoch gegenüber dem Schlussstand vom Dienstag um 0,4 % verringert und stand zum Tagesschluss bei 58,69 Euro/100 L. Damit konnte der Heizölpreis die Preismarke von 58,00 Euro/100 L weiter klar halten.

Heizölpreis-Tendenz: Unter Berücksichtigung der Börsenentwicklungen vom Mittwoch und dem aktuellen Stand der Börsen am Donnerstagvormittag gehen wir für die Heizölpreise heute von folgender Tendenz aus: steigend!

Bereich Schlusskurs
19.09.2017
Schlusskurs
20.09.2017
Veränderung
zum Vortag
Tendenz
21.09.2017
Heizölpreis (€/100L)
3.000LStandardqual.
58,95 58,69 - 0,4 %  
Rohölsorte Brent
(US-Dollar/Barrel)
55,14 56,29 + 2,1 %  
Wechselkurs
(Euro/US-Dollar)
1,1996 1,1890 - 0,9 %  

Als Hauptursachen für die Entwicklung der Heizölpreise können folgende preisbestimmenden Faktoren herangezogen werden:

1. Ölpreise: Der Ölpreis für die Sorte Brent für eine Auslieferung im Monat November 2017 ist  zum Handelsschluss (20.00 Uhr) am Mittwoch mit einem starken Plus von 2,1 % aus dem Handel gegangen und schloss bei 56,29 USD/Barrel. Am späten Nachmittag hatte das amerikanische Energieministerium die neuen US-Öllagerbestandsdaten für die letzte Woche veröffentlicht. Danach sind die Rohölvorräte in der letzten Woche stärker als prognostiziert um 4,6 Mio. Barrel gestiegen, gleichzeitig sind jedoch die Bestände bei Benzin und den Destillaten (Diesel und Benzin) stark gefallen, dies stützte die Ölpreise.

 

Ölpreis-Tendenz: Zum Start in den Donnerstag fällt der Ölpreis für die Rohölsorte Brent um 0,3 % und liegt aktuell bei 56,15 US-Dollar/Barrel.

2. Eurokurs: Der Kurs des Euro schloss zum Handelsende am Mittwoch mit einem starken Minus von 0,9 % bei 1,1890. Damit ist der Euro knapp unter der Marke von 1,19 geblieben. Grund für den starken Rückgang des Euro war die finanzpolitische Entscheidung der amerikanischen Notenbank Fed am Mittwochabend, noch in diesem Jahr einen weiteren Zinserhöhungsschritt vorzunehmen, dieses Szenario stützte den US-Dollar.

Eurokurs-Tendenz: Zum Start in den Donnerstag legt der Euro nach dem starken Rückgang vomVortag wieder leicht zu und steht aktuell bei 1,1911.

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